CITY-GUIDE

Die besten Sehenswürdigkeiten in Frankfurt
Dein City-Guide für Frankfurt 2026

Frankfurt am Main ist eine Stadt der Kontraste, in der sich historische Wahrzeichen und moderne Skyline auf faszinierende Weise begegnen. Zwischen mittelalterlichem Römerberg, neu entstandener Altstadt und gläsernen Hochhäusern entsteht ein Stadtbild, das ständig in Bewegung ist und dennoch voller Geschichte steckt. Ob ein Blick über den Main, ein Spaziergang durch die Altstadt oder das Staunen über die Wolkenkratzer: Frankfurt überrascht immer wieder mit Orten und Sehenswürdigkeiten, die man gesehen haben muss.

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Main Tower

Main Tower

Der Main Tower ist eines der markantesten Hochhäuser Frankfurts und eine der wenigen Aussichtsplattformen in Deutschland, die ganz offiziell zugänglich sind. Mit 200 Metern Höhe (247 Meter inklusive Antenne) bietet er einen 360-Grad-Blick über die Skyline, den Main, die Altstadt und bis weit in den Taunus – ein Panorama, das besonders bei klarem Wetter spektakulär wirkt.

Der Turm wurde 2000 eröffnet und zeichnet sich durch seine blau schimmernde Glasfassade sowie die runde Form des Hauptschachts aus. Oben angekommen stehst du auf einer offenen Plattform, die dir Frankfurt aus einer völlig neuen Perspektive zeigt: Flugverkehr, Stadtverkehr, Flusslinien, Hochhäuser und historische Gebäude wirken hier wie ein lebendiges Stadtmodell.

Im Inneren findest du außerdem Kunstwerke aus der Sammlung der Helaba, da der Main Tower nicht nur Aussichtspunkt, sondern auch Arbeits- und Kulturort ist. Ein Abstecher hierher gehört fast schon zu den Pflichtstationen eines Frankfurt-Trips.

Adresse: Neue Mainzer Str. 52–58, 60311 Frankfurt am Main

Tipp: Mit dieser Skip-the-Line-Tour zum Main Tower inklusive Altstadterkundung sparst du dir Wartezeit und bekommst ein rundum gelungenes Frankfurt-Erlebnis, bei dem du Skyline-Panorama und Stadtgeschichte elegant kombinierst. Genieße den atemberaubenden Blick vom 55. Stock des Main Towers, entdecke anschließend die kopfsteingepflasterten Gassen der Altstadt mit Fachwerk, Dom und Römerberg und lass dich von den Geschichten deines Guides durch die Stadt führen.

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Römerberg

Der Römerberg ist das historische Herz Frankfurts und ein Platz, an dem sich Mittelalter, Stadtgeschichte und moderne Urbanität direkt nebeneinander erleben lassen. Die markante Kulisse mit den rekonstruierten Fachwerkhäusern der Ostzeile, dem Rathausensemble Römer, der Alten Nikolaikirche und dem historischen Gerechtigkeitsbrunnen macht den Platz zu einem der bekanntesten Orte der Stadt.

Hier fanden seit dem Mittelalter Krönungsfeiern, Märkte, Feste und öffentliche Veranstaltungen statt. Auch heute ist der Römerberg zentraler Schauplatz für städtische Ereignisse, vom Weihnachtsmarkt über Empfänge bedeutender Sportvereine bis zu kulturellen Festivitäten.

Ein Spaziergang durch die angrenzende neue Altstadt, die 2018 wieder aufgebaut wurde, verbindet den Römerberg mit kleinen Gassen, Innenhöfen und Museen wie dem Stadthaus am Markt oder dem Historischen Museum. Die Mischung aus Geschichte, Architektur und lebendigem Stadtraum macht den Römerberg zu einer Sehenswürdigkeit, die Frankfurt besonders prägt.

Roemerberg

Palmengarten

Palmengarten

Der Palmengarten gehört zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten Frankfurts: ein botanischer Ausflug einmal um die Welt, mitten in der Stadt. Auf 22 Hektar erlebst du Pflanzenlandschaften von tropisch-feucht bis wüstenhaft-trocken, ergänzt durch kunstvoll gestaltete Gärten, historische Architektur und weitläufige Spazierwege.

Zu den Highlights zählt das Tropicarium, ein komplexes Gewächshausensemble mit Klimazonen wie Regenwald, Nebelwald und Wüste – perfekt, um exotische Pflanzen in ihrer natürlichen Umgebung zu erleben. Das Große Palmenhaus, ein beeindruckender Bau aus dem 19. Jahrhundert, zeigt riesige Palmen, Farne und tropische Gewächse unter einer gewölbten Glaskonstruktion. Dazu kommen der Rosengarten, besonders im Sommer ein echter Hingucker, sowie die Blüten- und Schmetterlingshäuser, die je nach Saison wechselnde Farbwelten präsentieren.

Rund um die Gewächshäuser laden große Wiesen, Wasserflächen und Themengärten zum Entspannen ein. Durch seine Vielfalt kombiniert der Palmengarten Natur, Architektur und Ruhe zu einem Gesamterlebnis, das sowohl für Pflanzenliebhaber als auch für Spaziergänger*innen ein echtes Must-see in Frankfurt ist.

Adresse: Palmengarten der Stadt, Siesmayerstraße 63, 60323 Frankfurt am Main

Europäische Zentralbank

Das Europäische Zentralbank (EZB) in Frankfurt ist nicht nur eine der wichtigsten Institutionen der Eurozone, ihr beeindruckendes Neubauensemble im Stadtteil Ostend zählt mittlerweile auch zu den markantesten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Seit der offiziellen Eröffnung 2015 befindet sich hier der Hauptsitz der EZB mit zwei markanten Türmen (Nordturm 185 m, Südturm 165 m) sowie der denkmalgeschützten ehemaligen Großmarkthalle.

Die Kombination aus moderner Architektur und historischen Elementen macht das Gebäudeensemble architektonisch spannend: Die schlanken Glastürme verbunden mit einem lichtdurchfluteten Atrium und dem alten Backsteinbau der Großmarkthalle sind ein eindrucksvolles Beispiel für zeitgemäße Baukunst und städtische Neugestaltung.

Wer wissen möchte, was hinter den Fassaden passiert, kann die EZB tatsächlich besuchen: Im Besucherzentrum gibt es kostenlose Führungen (auf Deutsch oder Englisch) sowie gelegentliche Vorträge. Dort erfährst du, wie die EZB den Euro verwaltet, wieso Preisstabilität wichtig ist oder wie Bankenaufsicht und Finanzmarktstabilität funktionieren – anschaulich, interaktiv und verständlich.

Adresse: EZB-Turm, Sonnemannstraße 20, 60314 Frankfurt am Main

EZB

Bulle und Bär

Bulle und Baer

Vor der Frankfurter Wertpapierbörse begegnen dir zwei der bekanntesten Skulpturen der Stadt: Bulle und Bär. Sie stehen seit 1985 auf dem Börsenplatz und verkörpern die gegensätzlichen Bewegungen der Finanzmärkte. Der kraftvolle Bulle für steigende Kurse, der vorsichtige Bär für fallende. Die Bronzefiguren des Künstlers Reinhard Dachlauer sind längst zu Symbolfiguren Frankfurts geworden und zählen zu den meistfotografierten Motiven der Innenstadt.

Die Kulisse dahinter ist ebenso eindrucksvoll: Die Frankfurter Börse mit ihrem neoklassizistischen Bau aus dem 19. Jahrhundert wirkt gleichzeitig historisch und hochmodern, denn hier wird nach wie vor gehandelt. Heute zwar überwiegend digital, aber weiterhin mit großer Bedeutung für die europäische Finanzwelt.

Wer diesen Ort nicht nur sehen, sondern wirklich erleben möchte, kann die Börse auch besuchen: Über das Besucherprogramm der Deutschen Börse erhältst du Einblicke in den Handelssaal, erfährst Hintergründe zu Marktmechanismen und lernst, wie Börse heute funktioniert. Damit verbindet dieser Platz Kunst, Architektur und Finanzgeschichte zu einer Sehenswürdigkeit, die weit mehr ist als ein Fotostopp, denn er öffnet ein Fenster in die Welt des modernen Börsengeschehens.

Adresse: Börsenplatz, 60313 Frankfurt am Main

Eschenheimer Turm

Der Eschenheimer Turm zählt zu den ältesten und markantesten Bauwerken Frankfurts – ein mittelalterlicher Stadtturm, der heute mitten im modernen Stadtverkehr steht und eindrucksvoll zeigt, wie sich die Stadt über Jahrhunderte verändert hat. Der 47 Meter hohe Turm wurde Anfang des 15. Jahrhunderts als Teil der damaligen Stadtbefestigung errichtet und gehört zu den wenigen Überresten, die die mittelalterliche Struktur Frankfurts noch sichtbar machen.

Charakteristisch sind seine schlanken Türmchen, die steile Dachhaube und die massiven Sandsteinwände, die einst Verteidigungszwecken dienten. Heute wirkt der Eschenheimer Turm wie ein architektonischer Anker zwischen Einkaufsstraßen, Geschäftsvierteln und Innenstadt und umgeben von Cafés, Hotels und urbanem Leben. Du wirst ihn jedenfalls nicht übersehen.

Im Inneren befindet sich ein Restaurant, wodurch du den Turm nicht nur von außen betrachten, sondern auch in historischer Atmosphäre erleben kannst. Wer durch die Innenstadt schlendert, merkt schnell, dass dieser Bau nicht nur ein historisches Relikt, sondern ein echter Orientierungspunkt und fotografischer Lieblingsspot ist.

Adresse: 60311 Frankfurt am Main

Eschenheimer Turm

Alte Oper Frankfurt

Alte Oper Frankfurt

Die Alte Oper Frankfurt zählt zu den elegantesten Sehenswürdigkeiten der Stadt: ein prachtvoller Bau aus dem späten 19. Jahrhundert, der einst als Opernhaus eröffnete und heute zu den wichtigsten Konzert- und Kulturadressen Europas gehört. Die reich verzierte Fassade mit Säulen, Figuren und weitem Treppenaufgang erinnert an die großen Theaterbauten der Gründerzeit und verleiht dem Opernplatz eine fast herrschaftliche Atmosphäre.

Nach der schweren Zerstörung im Zweiten Weltkrieg wurde über die Alte Oper jahrzehntelang diskutiert, dann mit großem Engagement wiederaufgebaut und 1981 neu eröffnet. Heute präsentiert sich das Gebäude als moderner Konzert- und Veranstaltungssaal hinter historischer Fassade – eine echte Symbiose aus Tradition und zeitgemäßer Akustik.

Hier lohnt sich der Besuch nicht nur wegen der Architektur: Der Opernplatz mit seinen Cafés, dem Brunnen und dem offenen Stadtpanorama macht die Alte Oper zu einem beliebten Treffpunkt. Ob tagsüber im Sonnenlicht oder abends in festlicher Beleuchtung, das Gebäude gehört zu den Orten, die Frankfurts Innenstadt ihren besonderen Charakter verleihen.

Adresse: Opernplatz 1, 60313 Frankfurt am Main

Neue Altstadt

Die Neue Altstadt ist eines der spannendsten Stadtentwicklungsprojekte Frankfurts: es ist ein wiederbelebtes Viertel zwischen Dom und Römer, das historische Architektur und moderne Stadtplanung miteinander verbindet. Auf rund 7.000 Quadratmetern entstanden 35 Häuser, davon 15 detailgetreue Rekonstruktionen verlorener Altstadthäuser und 20 Neubauten, die sich am historischen Umfeld orientieren.

Herzstück ist hier der Hühnermarkt, ein kleiner Platz mit Brunnen und Caféterrassen, der heute wieder so wirkt wie einst: verwinkelt, gemütlich und von schmalen Gassen wie Hinter dem Lämmchen oder der Neugasse umgeben. Viele Häuser tragen charmante historische Namen wie „Goldene Waage“, „Rotes Haus“ oder „Neues Rotes Haus“ und lassen die alte Frankfurter Handwerks- und Wohnkultur sichtbar werden.

Museale Einrichtungen wie das Stadthaus am Markt und die Nähe zum Historischen Museum vertiefen den historischen Bezug, während kleine Läden, Ateliers und Gastronomie das Viertel lebendig halten. Du hast hier also zahlreiche Gelegenheiten, deinen Tag interessant zu gestalten.

Adresse: Krönungsweg, 60311 Frankfurt am Main

Tipp: Die Neue Altstadt ist eines der spannendsten Stadtentwicklungsprojekte Frankfurts – ein Quartier voller Geschichte, charmanter Gassen und detailgetreu rekonstruierter Fachwerkhäuser. Bei diesem geführten Altstadt-Rundgang bekommst du nicht nur die wichtigsten Sehenswürdigkeiten gezeigt, sondern auch die Geschichten dahinter: Wie die Altstadt einst aussah, warum sie neu aufgebaut wurde und welche Orte heute wieder lebendig geworden sind.

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Neue Altstadt Frankfurt

Kaiserdom St. Bartholomäus

Kaiserdom St Bartholomaeus

Der Kaiserdom St. Bartholomäus ist eines der bedeutendsten Wahrzeichen Frankfurts und eng mit der Geschichte des Heiligen Römischen Reiches verknüpft. Als Wahl- und später Krönungskirche der römisch-deutschen Kaiser spielte der Dom vom Mittelalter bis ins 18. Jahrhundert eine zentrale politische Rolle.

Sein markanter Turm, der rund 95 Meter hoch in den Himmel ragt, prägt die Silhouette der Altstadt und gehört zu den bekanntesten Bauwerken der Stadt. Es lohnt sich also schon, einfach mal vorbeizuschauen, und sei es nur, um die beeindruckende Architektur aus der Nähe zu erleben oder einen Moment im Schatten des Doms innezuhalten.

Architektonisch verbindet der Dom außerdem Elemente der Gotik mit späteren Restaurierungen nach dem großen Stadtbrand von 1867 und den Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg. Im Inneren erwarten dich kunstvolle Altäre, farbintensive Fenster, bedeutende Reliquien und der spätgotische Kreuzgang, der heute auch das Dommuseum beherbergt.

Besonders toll ist der Aufstieg auf den Domturm: Über viele Stufen erreichst du eine Aussichtsebene, von der aus sich ein beeindruckender Blick über Altstadt, Main und Skyline eröffnet. Damit vereint der Kaiserdom Geschichte, Architektur und Stadterlebnis auf einzigartige Weise.

Adresse: Domplatz 1, 60311 Frankfurt am Main

Eiserne Steg

Der Eiserne Steg erinnert ein wenig an die bekannte Hohenzollernbrücke in Köln – auch hier hängen unzählige kleine Liebesschlösser am Geländer, jedes mit einer eigenen Liebesgeschichte. Die Fußgängerbrücke verbindet seit 1869 die Altstadt mit Sachsenhausen und gehört zu den meistfotografierten Orten Frankfurts. Mit ihrem filigranen Stahlbau und dem freien Blick auf den Main bietet sie eine der schönsten Perspektiven auf die Skyline.

Mehrmals erneuert und nach dem Zweiten Weltkrieg wiederaufgebaut, ist der Eiserne Steg längst mehr als ein reines Verbindungsstück: Er ist ein städtischer Aussichtspunkt, Treffpunkt und ein Ort, an dem Frankfurt sich von seiner poetischen Seite zeigt.

Von hier aus siehst du den Römerberg, den Domturm, die Museumsuferseite und die moderne Hochhauskulisse in einer einzigen Panoramaachse. Ob zu Fuß, bei Sonnenuntergang oder als Startpunkt für einen Spaziergang am Main: Der Eiserne Steg gehört zu den klassischen Sehenswürdigkeiten, die man in Frankfurt einfach erleben muss. Also schnapp dir ein Schloss, hol deinen Lieblingsmenschen an deine Seite und hinterlasst gemeinsam einen kleinen Funken Erinnerung am Eisernen Steg.

Adresse: Eiserner Steg, 60311 Frankfurt am Main

Eiserne Steg

Museumsufer

Museumsufer

Das Museumsufer Frankfurt gehört zu den eindrucksvollsten Kulturmeilen Europas – ein Uferabschnitt, an dem du beim Spazierengehen mehr Museen erreichst, als viele Städte insgesamt besitzen. Entlang beider Mainseiten reihen sich historische Villen, moderne Museumsbauten und kleine Parkflächen aneinander und schaffen einen Kulturraum, der sich wie ein offenes Schaufenster Frankfurts lesen lässt.

Zwei Highlights hast du hier schon an anderer Stelle kennengelernt: das Goethe-Haus, das dich direkt in Goethes Lebenswelt führt oder das Städel Museum mit seiner Sammlung von Weltrang. Genau diese Vielfalt macht das Museumsufer so besonders: Jede Tür öffnet eine völlig neue Welt – von Kommunikation über Architektur bis hin zu Weltkulturen und zeitgenössischer Kunst.

Auch architektonisch ist das Museumsufer ein Erlebnis: Zwischen klassizistischen Fassaden, eleganten Stadtvillen und modernen Glasbauten entsteht ein spannender Kontrast, der den Charakter des Frankfurter Südufers prägt. Dazu kommt die Lage direkt am Main, die perfekt zu einem Spaziergang am Wasser einlädt und Stadtpanorama und Kultur nahtlos ineinander übergehen lässt.

Besonders schön: abends, wenn die Museen beleuchtet sind und sich die Skyline im Wasser spiegelt. Dann zeigt sich das Museumsufer von seiner atmosphärischsten Seite und wird zu einem Ort, an dem man Kultur nicht nur besucht, sondern richtig erlebt.

Adresse: Brückenstraße 3-7, 60594 Frankfurt am Main

Tipp: Wenn du das Museumsufer Frankfurt richtig erleben willst, ist das Museumsufer-Ticket genau das Richtige für dich: Mit nur einem Ticket bekommst du Zugang zu rund 39 Museen – von klassischen Sammlungen über moderne Kunst bis zu Spezial- und Themenhäusern. So lässt sich Kultur ganz flexibel entdecken, ohne an jeder Kasse neu zahlen zu müssen und ohne Zeitdruck zwischen den einzelnen Häusern. Jetzt dein Museumsufer-Ticket sichern und Frankfurt auf kulturelle Art von seiner spannendsten Seite kennenlernen.

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Paulskirche

Wer die Paulskirche betritt, steht plötzlich an einem der wichtigsten Orte der deutschen Demokratiegeschichte. In diesem Rundbau kam 1848 die erste frei gewählte Nationalversammlung zusammen – ein Moment, der politische Weichen stellte und Frankfurt für kurze Zeit zum Zentrum demokratischer Entwicklungen machte.

Die Architektur der Kirche, klar, hell und ohne große Ornamentik, unterstreicht ihre Bedeutung als Ort des Dialogs und der politischen Erinnerung. Nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg wurde sie bewusst schlicht wiederaufgebaut, um als Symbol für einen demokratischen Neuanfang zu gelten.

Heute wird die Paulskirche als Ausstellungs- und Veranstaltungsort genutzt: Preisverleihungen, Gedenkfeiern, Reden und internationale Begegnungen finden hier statt. Eine Dauerausstellung im Erdgeschoss zeichnet den Weg der deutschen Demokratiebewegung nach und macht die historischen Ereignisse anschaulich, sodass du noch tiefer in die Geschichte und Ereignisse eintauchen kannst. Gerade für Geschichtsliebhaber ist die Paulskirche daher ein echtes Frankfurter Highlight.

Adresse: Paulsplatz 11, 60311 Frankfurt am Main

Paulskirche

Goethe-Haus

Goethe-Haus

Das Goethe-Haus gehört zu den eindrucksvollsten kulturhistorischen Orten Frankfurts, denn hier wurde Johann Wolfgang von Goethe 1749 geboren, und hier begann auch seine literarische Laufbahn. Das sorgfältig rekonstruierte Bürgerhaus zeigt, wie eine wohlhabende Frankfurter Familie im 18. Jahrhundert lebte: enge Treppen, holzvertäfelte Stuben, das Musikzimmer, die Bibliothek und Goethes legendäres Schreibzimmer, in dem erste Entwürfe zu „Götz von Berlichingen“ und „Werther“ entstanden.

Direkt nebenan ergänzt das Goethe-Museum den Rundgang mit einer Sammlung von Kunstwerken aus Goethes Zeit, darunter Gemälde der Weimarer Klassik, Zeichnungen, Portraits und kulturhistorische Objekte. Die Ausstellung beleuchtet Goethes Beziehungen zu Künstlern, sein wissenschaftliches Interesse und seine Rolle im geistigen Leben Europas.

Das Zusammenspiel aus authentischer Wohnatmosphäre und musealer Vertiefung macht den Besuch besonders: Du gehst durch die Räume, in denen Goethe aufgewachsen ist, und tauchst anschließend in die Welt ein, die ihn geprägt hat. So wird das Goethe-Haus zu einem Ort, an dem sich Literaturgeschichte unmittelbar und lebendig erleben lässt.

Adresse: Großer Hirschgraben 23-25, 60311 Frankfurt am Main

Städel Museum

Das Städel Museum ist eine der bedeutendsten Kunstinstitutionen Deutschlands und zählt zu den kulturellen Highlights Frankfurts. Seit seiner Gründung 1815 präsentiert das Museum eine Sammlung, die mehr als 700 Jahre Kunstgeschichte umfasst – von frühen Meistern über Renaissance und Barock bis hin zu moderner und zeitgenössischer Kunst.

Berühmt ist das Städel hauptsächlich für Meisterwerke von Botticelli, Rembrandt, Vermeer, Monet, Kirchner, Beckmann oder Richter. Die Kombination aus historischen Ausstellungsräumen und der modernen, lichtdurchfluteten Gartenhalle schafft eine Atmosphäre, die klassische Kunst und moderne Architektur harmonisch verbindet.

Als Sehenswürdigkeit überzeugt das Museum aber nicht nur durch seine Vielfalt, sondern auch durch seine kuratierten Wechselausstellungen, die regelmäßig internationale Aufmerksamkeit erhalten. Du kannst also ruhig öfters vorbeischauen und immer wieder Neues entdecken. Der Blick in den weitläufigen Skulpturengarten und der Weg durch die eindrucksvollen Säle machen einen Besuch ebenfalls zu einem intensiven kulturellen Erlebnis. Ganz egal, ob du gezielt Kunst sehen willst oder einfach einen der schönsten Museumsorte der Stadt entdecken möchtest.

Adresse: Schaumainkai 63, 60596 Frankfurt am Main

Staedel Museum

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