CITY-GUIDE
Die besten Sehenswürdigkeiten in Düsseldorf
Dein City-Guide für Düsseldorf 2026
In Düsseldorf trifft rheinische Lebensfreude auf moderne Eleganz. Die Landeshauptstadt von Nordrhein-Westfalen begeistert mit einer spannenden Mischung aus historischer Architektur, zeitgenössischem Design und urbanem Flair. Zwischen der charmanten Altstadt, der Rheinuferpromenade und markanten Bauwerken wie etwa dem Rheinturm entsteht ein Stadtbild, das Tradition und Moderne mühelos verbindet.
Ob beim Flanieren entlang des Rheins, beim Blick auf die architektonischen Highlights von Frank Gehry oder beim Entdecken kultureller Wahrzeichen: Düsseldorfs Sehenswürdigkeiten zeigen viele Gesichter. Eine Stadt, die nicht laut beeindrucken muss, sondern mit Stil, Atmosphäre und Vielfalt überzeugt.
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Königsallee „Kö“

Die Königsallee, kurz „Kö“, gehört zu den Orten in Düsseldorf, die du nicht einfach nur besuchst, sondern erlebst. Beim Spaziergang entlang des Stadtgrabens begleiten dich alte Platanen-Bäume, elegante Brücken und spiegelnde Wasserflächen, die der Straße ihren fast boulevardartigen Charakter geben. Links und rechts reihen sich internationale Modehäuser, exklusive Boutiquen und architektonisch markante Gebäude aneinander, von historischen Fassaden bis zu moderner Glasarchitektur. Wer Luxus und Exklusivität sucht, wird hier garantiert fündig.
Gleichzeitig ist die Kö aber auch ein perfekter Ort zum Verweilen: In Cafés und Bars beobachtest du das Großstadtleben aus der ersten Reihe. Besonders reizvoll ist der Mix aus Natur, Luxus und urbaner Gelassenheit, der die Atmosphäre prägt. Ob entspannt flanieren, fotografieren oder einfach das Düsseldorfer Lebensgefühl aufsaugen – hier zeigt sich die Stadt von ihrer stilvollsten Seite.
Tipp: Diese Highlight-Tour ist ideal, wenn du Düsseldorf erstmals erkundest. Die Kö zeigt sich hier nicht nur als eleganter Boulevard, sondern als verbindendes Element zwischen Altstadt, Rheinpromenade und MedienHafen. Während du entlang des Wassers und durch zentrale Stadtbereiche gehst, wechseln sich historische Orte und moderne Architektur ganz selbstverständlich ab. Der Blick auf den Rhein, der Abstecher zum Rheinturm und die Kontraste zwischen Altstadt und MedienHafen ergänzen den Spaziergang. So bekommst du in kurzer Zeit ein stimmiges Gesamtbild der Stadt.
Schloss Benrath
Schloss Benrath und der weitläufige Schlosspark gehören zu den eindrucksvollsten Orten Düsseldorfs, wenn du Lust auf Kultur und Natur in besonderer Kombination hast. Das rosafarbene Rokokoschloss liegt eingebettet in eine streng symmetrische Gartenanlage, die sich vom präzise angelegten französischen Garten bis zu weitläufigen Wiesen und alten Baumgruppen im englischen Landschaftspark öffnet. Im Corps de Logis, dem zentralen Hauptgebäude des Schlosses aus dem 18. Jahrhundert, widmet sich die Ausstellung der Geschichte des Hauses und seiner Bewohner und zeichnet anhand originaler Objekte das Leben auf Schloss Benrath vom 18. bis ins 20. Jahrhundert nach. In den angrenzenden Nebengebäuden ergänzen das Museum für Gartenkunst, ein Porzellankabinett und ein Naturkundemuseum den Besuch, an Wochenenden zusätzlich eine Dauerausstellung mit Tierskulpturen von Josef Pallenberg.
Beim Spaziergang im Schlosspark wechselst du mühelos zwischen kunstvoll gestalteten Sichtachsen, ruhigen Wegen am Wasser und offenen Flächen mit viel Raum zum Durchatmen. Rund um das Schloss laden Bänke, Brücken und versteckte Pfade dazu ein, die Atmosphäre aufzusaugen oder besondere Perspektiven zu entdecken. Zwischen Schloss und Park ergeben sich ganz von selbst Gelegenheiten, den Blick schweifen zu lassen, Fotomotive zu entdecken oder einfach ein paar Schritte langsamer zu gehen und die Eindrücke auf dich einwirken zu lassen.
Adresse: Benrather Schloßallee 100-108, 40597 Düsseldorf
Tipp: Wenn du Schloss Benrath besuchen möchtest, lohnt sich ein kurzer Blick vorab auf die offizielle Website. Dort lassen sich Tickets für Museen, Ausstellungen, Veranstaltungen und Ferienprogramme bequem online buchen. Alternativ sind Eintrittskarten – je nach Verfügbarkeit – aber auch direkt vor Ort im Museumsshop erhältlich.

Rheinturm

Der Rheinturm gehört zu den markantesten Bauwerken Düsseldorfs und ist vor allem rund um den MedienHafen ein echter Blickfang. Mit seinen 218,5 Metern Höhe wirkt er vom Rheinufer aus besonders beeindruckend – schlank, klar und fast schon futuristisch. Das Highlight ist die Aussichtsplattform: Von hier oben siehst du den Rhein wie eine breite Linie durch die Stadt laufen, erkennst die Altstadt, den Hafen, die Königsallee und bei guter Sicht sogar bis weit ins Umland.
Ein besonderes Detail ist die Lichtanzeige am Turmschaft, die als größte Dezimaluhr der Welt gilt und abends das Stadtbild prägt. Oben kannst du den Ausblick außerdem mit einem Besuch im Drehrestaurant verbinden, während unten die Rheinpromenade direkt dazu einlädt, noch weiter Richtung Hafen oder Altstadt zu schlendern.
Adresse: Stromstraße 20, 40221 Düsseldorf
Tipp: Sichere dir dein Ticket, fahr nach oben und erlebe Düsseldorf aus der Perspektive, die selbst Einheimische immer wieder neu überrascht.
Burgplatz
Der Burgplatz liegt direkt am Rhein und gehört zu den lebendigsten Orten der Düsseldorfer Altstadt. Zwischen historischem Stadttor, dem markanten Schlossturm und der breiten Rheinpromenade spürst du sofort, wie eng hier Stadtgeschichte und heutiges Leben zusammengehören. Der Schlossturm ist das letzte erhaltene Relikt des einstigen Stadtschlosses und ragt mit seiner Mischung aus gotischen Grundmauern und späteren Aufbauten bis heute hoch über dem Platz auf – ein echtes Zeitzeugnis aus dem 13. Jahrhundert, das auch das Schifffahrtsmuseum beherbergt und die Geschichte des Rheins und der Schifffahrt lebendig macht.
Beim Schlendern eröffnen sich immer neue Blickachsen auf den Fluss, vorbeifahrende Schiffe und die Altstadtfassaden. Der Platz ist ein idealer Ausgangspunkt für Spaziergänge entlang des Wassers oder durch die kleinen Gassen der Altstadt. Gleichzeitig lädt er dazu ein, einfach stehen zu bleiben, das Treiben zu beobachten und die besondere Mischung aus Geschichte, Rheinblick und urbaner Leichtigkeit wirken zu lassen – von der Rheintreppe bis zum Café im obersten Geschoss des Schlossturms, von dem du einen wunderschönen Blick über die Promenade und den Rhein hast.

Altstadt

Die Düsseldorfer Altstadt ist alles andere als still – hier ballen sich auf engstem Raum rund 260 Kneipen, Bars und Brauhäuser. Nicht ohne Grund wird sie gern als „längste Theke der Welt“ bezeichnet. Zwischen Bolkerstraße, Ratinger Straße und Burgplatz fließt das Düsseldorfer Altbier fast so selbstverständlich wie der Rhein ein paar Schritte weiter. Besonders prägend sind die traditionellen Hausbrauereien, in denen Bier seit Generationen direkt vor Ort gebraut wird. Dazwischen triffst du auf historische Fassaden, enge Gassen und Plätze, an denen sich Stadtgeschichte und Nachtleben mischen.
Besonders prägend ist dabei das Rathaus mit seiner markanten Fassade am Marktplatz, daneben steht die Jan-Wellem-Reiterstatue, die an Kurfürst Johann Wilhelm erinnert. Rund um die Lambertuskirche fällt der schief gewundene Turm sofort ins Auge und sorgt für eines der bekanntesten Fotomotive der Stadt. In den Straßen rund um die Bolkerstraße mischen sich alte Bürgerhäuser mit moderner Nutzung, während am Rheinufer historische Bauwerke wie der Schlossturm den Übergang von Altstadt zur Promenade markieren. Gerade dieses Nebeneinander aus Geschichte, Alltagsleben und Rheinblick macht den besonderen Reiz der Altstadt aus. Die Altstadt lebt von Bewegung, Gesprächen und einer Atmosphäre, die selten zur Ruhe kommt – genau darin liegt ihr besonderer Reiz.
Tipp: Diese Altstadt-Tour verbindet Geschichte, Alltagskultur und das typische Düsseldorfer Lebensgefühl. Zwischen Rheinpromenade, historischen Gebäuden und kleinen Brauereien bekommst du nicht nur spannende Hintergründe zur Stadt, sondern auch Einblicke in lokale Eigenheiten wie Dialekt, Rivalitäten und kulinarische Traditionen. Ein lokales Bier ist im Preis bereits inbegriffen und passt perfekt zur entspannten Atmosphäre des Rundgangs.
Rheinuferpromenade
Die Rheinuferpromenade gehört zu den Orten in Düsseldorf, an denen sich die Stadt besonders offen zeigt. Auf rund eineinhalb Kilometern verbindet sie die Altstadt mit dem MedienHafen und verläuft direkt am Rhein, dort, wo früher eine stark befahrene Straße lag. Erst durch den Bau des Rheinufertunnels entstand der Raum für breite Wege, Treppenanlagen und Aufenthaltsflächen am Wasser. Beim Gehen wechseln sich weite Rheinblicke, historische Gebäude wie der Schlossturm und moderne Architektur ab. Die Stufen direkt am Ufer laden dazu ein, Schiffe zu beobachten oder einfach den Blick treiben zu lassen. Gerade diese Mischung aus Bewegung, Stadtleben und Wasser macht die Promenade zu einem der entspanntesten Orte Düsseldorfs.
Tipp: Diese kompakte Tour ist ideal, wenn du in kurzer Zeit die wichtigsten Eindrücke rund um Altstadt, Königsallee und Rheinpromenade sammeln möchtest. Der Spaziergang verbindet Rheinblick, Stadtgeschichte und moderne Architektur – ergänzt durch einen kurzen kulinarischen Stopp an einem beliebten Imbiss. Perfekt für einen schnellen, aber intensiven Überblick über Düsseldorf..

MedienHafen

Der MedienHafen zeigt dir Düsseldorf von seiner modernsten und architektonisch spannendsten Seite. Zwischen alten Speichergebäuden und futuristischen Neubauten entsteht ein ungewöhnlicher Kontrast, der den Stadtteil so besonders macht. Prägend sind die markanten Gehry-Bauten mit ihren geschwungenen Fassaden aus Metall und Glas, die sich direkt am Wasser spiegeln. Beim Spaziergang entlang der Hafenbecken eröffnen sich immer neue Perspektiven auf Architektur, Rhein und Skyline. Gleichzeitig wirkt der MedienHafen trotz seiner Größe erstaunlich entspannt und bietet viele ruhige Wege abseits der Hauptachsen. Hier lässt sich moderne Stadtentwicklung beobachten, ohne dass es hektisch wird.
Adresse: Schadowstraße 42-52, 40212 Düsseldorf
Tipp: Diese Tour gibt dir in kurzer Zeit einen guten Überblick über den MedienHafen und seine Entwicklung vom Hafenareal zum modernen Stadtviertel. Architektur, Landtag, Rheinturm und die markanten Gehry-Bauten fügen sich dabei zu einem spannenden Gesamtbild zusammen. Erkunde den MedienHafen mit Guide und entdecke, wie wandelbar Düsseldorf tatsächlich ist.
Little Tokyo
Little Tokyo in Düsseldorf rund um die Immermannstraße ist ein einzigartiges Stück Japan mitten in der Innenstadt. Hier spürst du sofort den Einfluss der großen japanischen Gemeinde, die Düsseldorf seit Jahrzehnten prägt. Entlang weniger Straßenzüge reihen sich japanische Restaurants, Bäckereien, Buchhandlungen und Supermärkte aneinander, viele davon authentisch auf japanische Alltagskultur ausgerichtet. Beschilderungen auf Japanisch, Auslagen mit Manga, Matcha-Produkten oder Bento-Zubehör verstärken das Gefühl, kurz in eine andere Welt einzutauchen.
Auch kulturell ist das Viertel bedeutend: In unmittelbarer Nähe befinden sich japanische Institutionen und Unternehmen, die Düsseldorf zu einem der wichtigsten japanischen Standorte Europas machen. Einmal jährlich im Mai oder Juni findet zudem der Japan-Tag statt: ein Fest der deutsch-japanischen Freundschaft, das im Frühsommer am Rheinufer gefeiert wird und zu den größten japanischen Kultur- und Begegnungsfesten Europas zählt. Hier verwandelt sich die Innenstadt in eine lebendige Bühne für traditionelle und moderne japanische Kultur: Bühnenprogramme, Verkaufsstände, Kampfsportvorführungen, Workshops wie Kalligrafie oder Manga-Zeichnen und kulinarische Stände machen den Tag vielfältig und lebendig. Den krönenden Abschluss bildet ein spektakuläres japanisches Höhenfeuerwerk über dem Rhein, das jedes Jahr zahlreiche Besucher anzieht.
Tipp: Wenn du das Viertel nicht nur sehen, sondern mit allen Sinnen erleben möchtest, kannst du bei einer Tour zwischen Immermannstraße und Seitenstraßen tief in die japanisch geprägte Alltagskultur eintauchen. Hier probierst du typische Spezialitäten wie Mochi, Taiyaki oder Karaage und erfährst, warum gerade hier japanisches Leben so authentisch sichtbar ist. Ergänzt wird der Rundgang durch spannende Hintergründe zur Community sowie Einblicke in Manga-, Anime- und Popkultur – inklusive hilfreicher Insidertipps für eigene Entdeckungen danach.

Kaiserswerth

Kaiserswerth gilt als einer der ältesten Stadtteile Düsseldorfs und verbindet dörfliches Ambiente mit viel Geschichte. Beim Spaziergang durch den historischen Ortskern fallen dir gut erhaltene Häuser, kleine Plätze und ruhige Gassen auf, die den Vorortcharakter bis heute prägen. Direkt am Rhein liegt die Ruine der Kaiserpfalz, eine Burganlage aus dem 12. Jahrhundert, die weithin sichtbar über dem Ufer thront. Von hier aus eröffnen sich weite Blicke über den Rhein und die umliegende Landschaft, besonders reizvoll bei wechselndem Licht. Ergänzt wird das Bild durch Rheinwiesen und Uferwege, die zu ausgedehnten Spaziergängen einladen und Kaiserswerth seine entspannte, fast zeitlose Atmosphäre verleihen.
Tipp: Begleite den Nachtwächter durch Kaiserswerth, tritt durch sonst verschlossene Tore und entdecke den Stadtteil im Schein vergangener Zeiten. Diese Nachtwächter-Tour durch Kaiserswerth zeigt den Stadtteil von seiner geheimnisvollsten Seite. In der Abendstimmung wirken die historischen Gassen, Türme und Brücken noch eindrucksvoller, während Geschichten aus vergangenen Jahrhunderten lebendig werden. Besonders spannend ist der Zugang zu Orten, die normalerweise verschlossen bleiben und dem Rundgang eine ganz eigene Tiefe verleihen. So entsteht ein intensiver Blick auf Kaiserswerths Geschichte, fernab klassischer Stadtführungen.
Kö-Bogen II
Der Kö-Bogen II zeigt Düsseldorf von seiner konsequent modernen Seite und fällt vor allem durch seine außergewöhnliche Architektur auf. Der Gebäudekomplex am Gustaf-Gründgens-Platz ist mit einer großflächigen Hainbuchen-Fassade gestaltet und gilt als eine der größten begrünten Gebäudefassaden Europas. Entworfen wurde er vom Düsseldorfer Architekturbüro Ingenhoven Architects und bewusst als Gegenpol zu Glas und Beton konzipiert. Die klaren Linien des Baus treffen auf viel Grün und schaffen einen fließenden Übergang zwischen Innenstadt, Hofgarten und der beliebten Einkaufsmeile Schadowstraße. Beim Vorbeigehen wirkt der Kö-Bogen II je nach Jahreszeit unterschiedlich und verändert ständig seinen Charakter. Genau dieses Zusammenspiel aus Stadtentwicklung, Nachhaltigkeit und Gestaltung macht den Ort besonders spannend.
Adresse: Schadowstraße 42-52, 40212 Düsseldorf
Tipp: Wenn dich der Kö-Bogen II mit seiner begrünten Fassade fasziniert, ist dieser Klimaspaziergang die perfekte Ergänzung. Die Tour verbindet klassische Stadtentdeckung mit aktuellen Fragen rund um Nachhaltigkeit und zeigt unterwegs, wie Düsseldorf auf Klimawandel und urbane Hitze reagiert. Zwischen Rheinpanorama, Königsallee, Hofgarten und Kö-Bogen II werden historische Entwicklungen mit modernen, klimafreundlichen Lösungen verknüpft. So entsteht ein Rundgang, der bekannte Orte aus einer neuen Perspektive erklärt und nachvollziehbar macht, welche Rolle Architektur, Grünflächen und Stadtplanung heute spielen.

Museum Kunstpalast

Der Kunstpalast in Düsseldorf ist ein Ort, an dem du Kunst nicht nur anschaust, sondern aktiv entdeckst. In dem markanten Gebäudekomplex am Ehrenhof triffst du auf eine außergewöhnlich vielfältige Sammlung, die von klassischer Malerei und Skulptur über Design und Fotografie bis hin zu zeitgenössischer Kunst reicht. Besonders spannend ist der bewusste Mix der Epochen, der immer wieder neue Blickwinkel eröffnet. Wechselnde Sonderausstellungen sorgen dafür, dass sich ein Besuch auch mehrfach lohnt. Rund um den Kunstpalast ergänzt der Ehrenhof mit seiner Architektur und dem Blick auf den Rhein das Erlebnis perfekt. Hier verbindest du Kultur, Inspiration und urbanes Düsseldorf-Gefühl auf entspannte Weise.
Adresse: Ehrenhof 4-5, 40479 Düsseldorf
Tipp: Wenn du den Kunstpalast magst und Lust hast, noch tiefer in Düsseldorfs Kunstszene einzutauchen, ist dieser Kunst-Walk eine starke Ergänzung. Mit einem Ticket verbindest du mehrere der wichtigsten Kunstmuseen der Stadt und bewegst dich dabei zu Fuß entlang besonders schöner Stationen wie Ehrenhof, Hofgarten, Königsallee oder Rheinpromenade. Das Tempo bestimmst du selbst: Du kannst dir Zeit lassen, Schwerpunkte setzen und Kunst ganz entspannt über zwei Tage hinweg erleben – ohne ständiges Neuplanen oder Ticketkauf. Achte aber darauf, vorher die Öffnungszeiten der Museen zu prüfen, um wirklich das Meiste aus dem Pass herauszuholen.
Schloss Jägerhof
Schloss Jägerhof liegt im Stadtteil Pempelfort, direkt am östlichen Rand des Hofgartens, und zählt zu den charmantesten Kulturorten Düsseldorfs. Ursprünglich als barockes Lust- und Jagdschloss für Kurfürst Karl Theodor zwischen 1752 und 1763 errichtet, stand es damals noch vor den Toren der Stadt und hebt sich durch klassische Rokoko-Elemente hervor.
Heute ist der Jägerhof ein lebendiges Museum: Seit 1987 beherbergt er das Goethe-Museum und die Stiftung Ernst Schneider, in deren historischen Räumen du dich auf eine Zeitreise zu Goethes Leben, Werk und Wirkung begeben kannst – von frühen Jugendjahren bis zu literarischen Höhepunkten wie „Werther“. Die Geschichte des Schlosses ist genauso wechselvoll wie faszinierend: Im 19. Jahrhundert diente es unter anderem als Lazarett, entzog sich später einem Verfall durch schnelle Renovierungen zu Napoleons Besuch und wurde später zur Residenz kulturfördernder Persönlichkeiten wie des preußischen Prinzen Friedrich von Preußen.
Heute verbindet Schloss Jägerhof Architektur, Literatur und lebendige Kulturarbeit – ein Ort, der weit mehr ist als nur ein historisches Gebäude.
Adresse: Jacobistraße 2, 40211 Düsseldorf
Tipp: Wenn du spontan Lust auf Kultur hast, lohnt sich ein Abstecher ins Goethe-Museum besonders am Nachmittag. Ab 16 Uhr gilt dort Happy Hour mit freiem Eintritt, außerdem ist der Besuch sonntags generell kostenlos. Ideal, um ohne großen Aufwand in Literatur, Geschichte und Atmosphäre einzutauchen.

Basilika St. Lambertus

Die Basilika St. Lambertus gehört zu den Orten in der Düsseldorfer Altstadt, an denen du automatisch langsamer wirst. Schon von außen fällt der schief gewundene Turm auf, der dem Gebäude etwas Eigenwilliges verleiht und neugierig macht. Drinnen empfängt dich eine spürbare Ruhe, trotz der zentralen Lage nur wenige Schritte vom Trubel entfernt.
Das gedämpfte Licht, die hohen Gewölbe und die schlichten, aber eindrucksvollen Details lassen den Raum größer wirken, als man erwartet. Besonders eindrucksvoll ist der Moment, wenn man kurz stehen bleibt und die Atmosphäre auf sich wirken lässt – ohne Eile, ohne Ablenkung. St. Lambertus fühlt sich nicht wie eine Sehenswürdigkeit zum Abhaken an, sondern wie ein Ort, an dem Geschichte und Gegenwart ganz selbstverständlich nebeneinanderstehen.
Adresse: Stiftspl. 1, 40213 Düsseldorf
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