CITY-GUIDE

Die besten Sehenswürdigkeiten in Dresden
Dein City-Guide für Dresden 2026

Dresden – ein Ort, an dem Geschichte und Schönheit in perfekter Harmonie verschmelzen. Die sächsische Landeshauptstadt fasziniert mit ihrer barocken Pracht, eleganten Architektur und einem Stadtbild, das wie aus einem Gemälde wirkt. Zwischen der imposanten Frauenkirche, dem prachtvollen Zwinger und der majestätischen Semperoper entfaltet sich eine Kulisse, die Besucher immer wieder staunen lässt.

SPECIALS ENTDECKEN

Sehenswürdigkeiten direkt besuchen & buchen

Buche direkt die spannendsten Aktivitäten in DRESDEN und sichere dir unvergessliche Erlebnisse mit nur wenigen Klicks.

Powered by GetYourGuide

Frauenkirche

Frauenkirche Dresden

Mitten am Neumarkt erhebt sich die Frauenkirche – ein Meisterwerk des Barock, Symbol für Zerstörung und Wiederaufbau sowie ein Ort der Begegnung und Versöhnung. Die Kirche wurde zwischen 1726 und 1743 errichtet und zählt zu den bedeutendsten Sakralbauten nördlich der Alpen. Ihre markante Kuppel, bis zu 91 Metern hoch, war damals eine technische Sensation.

Am 13./14. Februar 1945 wurde die Kirche im Luftangriff auf Dresden schwer beschädigt und stürzte ein, blieb danach als Ruine ein mahnendes Wahrzeichen. Dank einer Spendeninitiative aus aller Welt begann 1994 der Wiederaufbau – 2005 wurde die Frauenkirche feierlich neu geweiht. Heute besuchen jährlich rund zwei Millionen Menschen das Gotteshaus, in dem über 120 Gottesdienste und mehr als 100 Konzerte stattfinden. Wer Dresden erlebt, sollte sich die Frauenkirche nicht entgehen lassen.

Adresse: Neumarkt, 01067 Dresden

Tipp: Es gibt eine kostenlose Kirchenführung, welche direkt nach der Orgelandacht stattfindet. Die Führung wird von der Kanzel aus gehalten, du bleibst also einfach auf deinem Platz sitzen. Da du aber zuvor an der Andacht teilnehmen musst und dich während der Führung nicht frei in der Kirche bewegen kannst, ist sie eher eingeschränkt empfehlenswert. Für ein intensiveres Erlebnis lohnt sich die kostenpflichtige Führung – mit mehr Bewegungsfreiheit, spannenden Einblicken und persönlichen Geschichten rund um die Frauenkirche.

Powered by GetYourGuide

Semperoper

Das Semperoper in Dresden ist nicht nur ein architektonisches Meisterwerk, sondern auch ein Teil deutscher Musik- und Theatergeschichte. Der prächtige Bau wurde im Stil der Neurenaissance zwischen 1871 und 1878 errichtet. Tragischerweise wurde die Oper im Luftangriff auf Dresden 1945 zerstört – doch am 13. Februar 1985, exakt 40 Jahre später, feierte sie ihre Wiedereröffnung mit Carl Maria von Webers „Der Freischütz“.

Heute ist die Oper Heimstätte der Sächsische Staatskapelle Dresden, einem der ältesten und renommiertesten Orchester der Welt. Im Zuschauerraum bieten rund 1300 Sitzplätze ein insgesamt beeindruckendes Raumgefühl, das moderne Technik mit historischer Ästhetik verbindet. Ob Oper, Ballett oder Konzert, die Semperoper steht für Qualität, Geschichte und Emotion.

Adresse: Theaterplatz 2, 01067 Dresden

Tipp:  Entdecke das ehrwürdige Semperoper Dresden bei einer 45-minütigen Führung mit Guide, bei der du Architektur und Geschichte dieses weltberühmten Opernhauses hautnah erlebst. Tauche ein in Kunst, Technik und Klang – ein Highlight für Kulturfans und Architektur-Liebhaber. Sichere dir jetzt dein Online-Ticket und genieße exklusiven Einlass in die Semperoper.

Powered by GetYourGuide
Semperoper

Albertinum

Albertinum Dresden

Das Albertinum in Dresden zählt zu den herausragenden Kunstmuseen Deutschlands und vereint zwei bedeutende Sammlungen unter einem Dach: die Galerie Neue Meister sowie die Skulpturensammlung ab 1800 der Staatliche Kunstsammlungen Dresden. Der imposante Neurenaissance‐Bau entstand zwischen 1884 und 1887 durch Umbau des einstigen Zeughauses und bekam seinen Namen zu Ehren von König Albert von Sachsen.

Ein wichtiger Meilenstein war die umfassende Renovierung und Erweiterung: Im Innenhof wurde 2010 eine stählerne Fachwerkskonstruktion – die „Arche für die Kunst“ – errichtet, die hochwassersichere Depots und Werkstätten aufnimmt und das Museum architektonisch ins 21. Jahrhundert führt.

In den Ausstellungsräumen erwartet dich Kunst von der Romantik bis zur Gegenwart: Meisterwerke von Caspar David Friedrich bis Gerhard Richter, Werke von Monet, Gauguin, Kirchner und Baselitz sind hier zu sehen. Die Verbindung von Skulptur und Malerei, von Vergangenheit und Moderne macht das Albertinum zu einem echten Kunstgenusses.

Adresse: Tzschirnerpl. 2, 01067 Dresden

Tipp: Neugierig geworden? Dann jetzt Ticket sichern. Die Eintrittskarte gilt für alle Ausstellungen des Hauses – Museum ohne Anstehen, einfach das Online-Ticket vorzeigen und direkt eintauchen.

Powered by GetYourGuide

Panometer Dresden

Das Panometer Dresden ist ein echtes Unikat: 1880 errichtet, diente der ehemalige Gasbehälter einst dazu, die wachsende Stadt mit Stadtgas zu versorgen. Heute bietet der zylindrische Industriebau Raum für monumentale 360°-Panoramakunstwerke, die Geschichte, Kultur und Natur auf eindrucksvolle Weise erlebbar machen.
Im Inneren erwartet dich ein Rundbild, das bis zu 27 Meter hoch und rund 105 Meter im Umfang sein kann – je nach Ausstellung. Auf einer Plattform mitten im Raum nimmst du die Szene im Maßstab 1 : 1 wahr, ergänzt durch Licht- und Toninszenierungen, die die Umgebung lebendig machen.

Die Themen wechseln hierbei regelmäßig: So gab es bereits Werke wie „Dresden im Barock – Mythos der sächsischen Residenzstadt“, das die Stadt um 1756 zeigt, sowie „Dresden 1945 – Tragik und Hoffnung einer europäischen Stadt“, das die Zerstörungen nach den Luftangriffen thematisiert. Aber auch künstlerische und gegenwärtige Themen werden hier auf faszinierende Art und Weise dargestellt.

Das Panometer ist damit nicht nur eine kunstvoll genutzte Industriehalle, sondern auch ein eindrucksvolles Erlebnisformat: Du trittst ein, drehst dich um und bist mitten in einer anderen Zeit oder einer exotischen Landschaft, statt einfach nur Bildern zuzusehen.

Adresse: Gasanstaltstraße 8B, 01237 Dresden

Tipp: Sichere dir jetzt dein Online-Ticket und erlebe Dresdens Vergangenheit auf eindrucksvolle, künstlerische Weise – ganz ohne Warteschlange und mit garantiertem Wow-Moment!

Powered by GetYourGuide
Panometer Dresden

Goldene Reiter

Goldener Reiter Dresden

Der Goldene Reiter ist das wohl bekannteste Denkmal in Dresden und zeigt August der Starke (Friedrich August I.), Kurfürst von Sachsen und König von Polen. Die Statue zeigt August in römischer Rüstung auf einem sich aufbäumenden Lipizzanerhengst, der Blick richtet sich symbolträchtig nordöstlich – in Richtung seines polnischen Königreichs. Er entstand zwischen 1732 und 1734 und wurde am heutigen Standort am Neustädter Markt 1736 enthüllt.

Der Sockel wurde erst später ergänzt und wichtige Restaurierungen fanden unter anderem 1884, 1956 (zur 750-Jahr-Feier von Dresden) sowie 2001–2003 statt; im Zweiten Weltkrieg war die Statue ausgelagert und überstand so im Gegensatz zu vielen anderen Sehenswürdigkeiten die Zerstörungen.

Adresse: Neustädter Markt 14, 01097 Dresden

Kunsthofpassage

Du entdeckst mitten im Szeneviertel Äußere Neustadt in Dresden eine kleine magische Parallelwelt: die Kunsthofpassage. Ursprünglich wirkten die verwinkelten Hinterhöfe eher trostlos, doch ab 1997 startete ein kreatives Sanierungsprojekt, bei dem fünf miteinander verbundene Höfe gemeinschaftlich zu Kunst- und Lebensräumen umgestaltet wurden.

Jeder der Höfe trägt sein eigenes Thema – vom „Hof der Elemente“, in dem Regenrohre bei Regen eine Melodie erzeugen, bis zum „Hof der Fabelwesen“ mit mosaik- und sgraffitoverzierten Wänden voller mythischer Wesen. Die Adresse lautet Alaunstraße 70 bzw. Görlitzer Straße 21–25 – und obwohl die Kunsthofpassage mittlerweile ein beliebtes Ausflugsziel ist, spürst du noch den Charm eines Nachbarschaftsprojekts mit DIY-Spirit.

Adresse: Görlitzer Str. 21-25, 01099 Dresden

Tipp: Entdecke die Kreativität der Dresdner Neustadt hautnah – diese geführte Bike-Tour führt dich direkt durch die ikonische Kunsthofpassage. Lass dich von kuratierten Geschichten deines Guides mitreißen, wie Kunst und Stadt hier auf spielerische Weise verschmelzen – ideal, um die Passage mit neuen Augen zu erleben.

Powered by GetYourGuide
Kunsthofpassage Dresden

Residenzschloss Dresden

Residenzschloss Dresden

Du befindest dich vor einem der bedeutendsten Wahrzeichen Dresdens: Das Residenzschloss Dresden war vom 16. bis ins frühe 20. Jahrhundert der Sitz der sächsischen Kurfürsten und Könige. Der Bau spiegelt daher sieben Jahrhunderte Architekturgeschichte: Von romanischen Fundamenten über Renaissanceflügel bis hin zu neurennaissance Fassaden.

Im Herzen des Schlosses findest du gleich mehrere international bedeutende Museen – etwa die Schatzkammer „Grünes Gewölbe“: Die ehemalige Schatzkammer des Herrscherhauses der Wettiner hat ihren Namen von den malachitgrün gestrichenen Säulen und Kapitellen. August der Starke ließ die Räume ab 1723 zu einem prachtvollen Gesamtkunstwerk umgestalten. Heute kannst du im Historischen Grünen Gewölbe und im Neuen Grünen Gewölbe rund 4.000 Kunstobjekte bewundern – von Gold- und Silberarbeiten über filigrane Elfenbein- und Bernsteinkunst bis hin zum berühmten Schmuckstück „Dresdner Grüne Diamant“. Darüber hinaus beherbergt das Residenzschloss auch eine Rüstkammer und ein Münzkabinett.

Der Zweite Weltkrieg hinterließ tiefe Spuren: Am 13. Februar 1945 wurde das Schloss fast vollständig zerstört, erst in den letzten Jahrzehnten erfolgte der umfassende Wiederaufbau.
Ein absolutes Muss für alle, die den Glanz vergangener Zeiten hautnah erleben wollen.

Adresse: Taschenberg 2, 01067 Dresden

Tipp: Die Tour startet in der legendären Semperoper, wo du hinter die Kulissen eines der schönsten Opernhäuser der Welt blickst. Im Anschluss geht es ins Residenzschloss, das mit seiner Mischung aus Renaissance-Architektur und königlichem Glanz begeistert. Buche jetzt dein Online-Ticket und erlebe Dresdens royale Seite hautnah, von der Opernbühne bis in die Schatzkammern des Residenzschlosses!

Powered by GetYourGuide

Katholische Hofkirche

Mitten im Herzen Dresdens erhebt sich die Katholische Hofkirche, eine der wichtigsten Kirchen des Barock in Sachsen. Der Bau wurde zwischen 1739 und 1755 nach Entwürfen des italienischen Architekten Gaetano Chiaveri errichtet und dient seit 1980 als Kathedrale des Bistum Dresden Meißen.

Die Kirche beeindruckt nicht nur durch ihre stattliche Grundfläche von rund 4.800 Quadratmetern – sie zählt damit zu den größten Kirchenbauten Sachsens. Unter dem rechten Seitenschiff liegt die Gruft der Wettiner: hier ruhen 49 Mitglieder des Hauses für Sachsen in kunstvollen Sarkophagen sowie das Herz Augusts des Starken.

Ihre Lage direkt am Altstädter Elbufer, in unmittelbarer Nachbarschaft zum Schloss und Theaterplatz, macht sie zugleich zum stadtbildprägenden Bauwerk. Ob von außen als Fotomotiv oder von Innen bei einer der kostenlosen öffentlichen Führungen, der Besuch der Katholischen Hofkirche in Dresden lohnt sich immer.

Adresse: Schloßpl. 2, 01067 Dresden

Katholische Hofkirche

Blaues Wunder

Blaues Wunder Dresden

Mitten über der Elbe verbindet das markante Bauwerk Blaues Wunder – offiziell „Loschwitzer Brücke“ – seit 1893 die Dresdner Stadtteile Blasewitz (links-elbisch) und Loschwitz (rechts-elbisch). Die zwischen 1891 und 1893 errichtete Stahlfachwerkbrücke mit einer Spannweite von etwa 146,7 Metern war damals ein technisches Wunderwerk: Sie überwund die Elbe ohne Pfeiler im Strom – eine fast einmalige Bauweise ihrer Zeit. Der seitliche Anstrich in einem hellen Blau kombiniert mit dem Staunen, das die damals völlig neue Bauweise auslöste, gab der Brücke ihren volkstümlichen Namen „Blaues Wunder“.

Ein besonderes Stück Stadtgeschichte: Während des Zweiten Weltkriegs sollte die Brücke gesprengt werden, doch mutige Einzelpersonen verhinderten dies. So überstand sie die Zerstörungen im Februar 1945 nahezu unbeschadet. Heute ist das Blaue Wunder nicht nur ein technisches Denkmal, sondern auch ein beliebter Aussichtspunkt: Von der Brücke genießt du Weitblicke über die Elbe, die Villenviertel von Loschwitz und die Dresdner Altstadt. Für Radfahrer und Fußgänger ist die Brücke frei nutzbar. Ob Technikfan, Fotograf oder einfach Stadtgenießer, das Blaue Wunder ist eine eindrucksvolle Kombination aus Ingenieurskunst und urbanem Panorama.

Adresse: Loschwitzer Brücke, 01326 Dresden

Tipp: Entdecke Dresden einmal vom Wasser aus! Auf dieser rund 75-minütigen Bootstour gleitest du gemütlich die Elbe entlang, vorbei an der malerischen Altstadtkulisse mit Brühlscher Terrasse und Frauenkirche – und unter gleich vier berühmten Elbbrücken, darunter das legendäre Blaue Wunder. Buche jetzt dein Online-Ticket und erlebe Dresden aus einer ganz neuen Perspektive.

Powered by GetYourGuide

Zwinger

Hier stehst du vor einem echten Barockmeisterwerk: Der Zwinger wurde im Auftrag von August der Starke zwischen etwa 1710 und 1728 errichtet und zählt zu den bedeutendsten Bauwerken des Spätbarocks in Deutschland.

Gestartet als Orangerie und Festplatz für höfische Veranstaltungen, entwickelte sich die Anlage zum repräsentativen Kunstensemble mit Galerien und Ausstellungsräumen. Das markante Kronentor gilt dabei als ein Symbol der Stadt Dresden – seine elegante Fassade und reiche Skulpturierung prägen das Bild des Zwingers bis heute.

Auch schwere Zeiten überstand der Bau: Nach Vernichtung durch Kriegsbombardements im Jahr 1945 begann der Wiederaufbau, der den Zwinger bis in die 1960er Jahre in seiner heutigen Gestalt erstrahlen ließ. Wenn du durch den Innenhof gehst, spürst du daher noch den Geist vergangener Feste. Zugleich steht hier ein lebendiges Museum der Architektur- und Kunstgeschichte, das Besucher begeistert.

Adresse: Sophienstraße, 01067 Dresden

Tipp: Mit dem Eintrittsticket für den Zwinger in Dresden erhältst du Zugang zu gleich mehreren bedeutenden Sammlungen: besuche die prächtige Gemäldegalerie Alte Meister mit Meisterwerken wie Raffael und Rembrandt, tauche ein in die Skulpturensammlung sowie die beeindruckende Porzellansammlung – und erkunde den faszinierenden Mathematisch-Physikalischer Salon mit historischen Messinstrumenten. Diese Orte befinden sich alle im barocken Ensemble des Zwingers – ein Highlight für Kunst- und Architekturfreunde.

Powered by GetYourGuide
Zwinger Dresden

Fürstenzug

Fuerstenzug Dresden

Ein wahres Geschichtsbuch unter freiem Himmel ist der Fürstenzug in Dresden: Auf etwa 102 Metern Länge und rund 10 Metern Höhe sieht man die Herrscher früherer Zeiten – insgesamt 35 Markgrafen, Kurfürsten und Könige des Hauses Wettin – die zwischen 1127 und 1904 in Sachsen regierten.

Das Wandbild befindet sich an der Außenwand des historischen Stallhofs neben dem Residenzschloss Dresden in der Augustusstraße. Zwischen 1872 und 1876 wurde das Bild zunächst als Sgraffito von Wilhelm Walther umgesetzt. Doch da die Witterung die Oberfläche schnell beschädigte, ersetzte man das Werk von 1904 bis 1907 durch etwa 23 000 Fliesen aus Meißner Porzellan – damit entstand das größte Porzellankunstwerk der Welt!

Darüber hinaus ist der Fürstenzug weit mehr als nur ein künstlerisches Meisterwerk: Er überstand die Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg nahezu unbeschadet, denn nur wenige Fliesen mussten ersetzt werden. Wenn du also durch die Altstadt von Dresden schlenderst, solltest du unbedingt kurz vor diesem monumentalen Reiterzug haltmachen.

Adresse: Augustusstraße 1, 01067 Dresden

Tipp: Ein Rundgang lohnt sich besonders, wenn du den Fürstenzug einmal mit fachkundigem Blick erleben willst. Dein Guide verrät spannende Details, die man beim Vorübergehen leicht übersieht. Auch kleine Geschichten rund um die Herrscherfamilien und Dresdens Glanzzeiten bringen das monumentale Werk zum Leben.

Powered by GetYourGuide

Brühlsche Terrasse

Die Brühlsche Terrasse erhebt sich als historische Höhenpromenade über dem Elbufer der Altstadt und erstreckt sich über rund 500 Metern Länge – etwa bis zu zehn Meter über dem Terrassenufer. Ihre Ursprünge gehen auf die Dresdner Stadtbefestigung des 16. Jahrhunderts zurück, als das Gebiet Teil einer Festungsanlage war. Im 18. Jahrhundert wandelte sich die Terrasse unter dem Einfluss von Heinrich von Brühl von militärischem Bauwerk zu einem Garten- und Palaisbereich, daher trägt sie heute seinen Namen.

1814 wurde die Terrasse der Öffentlichkeit zugänglich gemacht und erhielt in der Folge den Beinamen „Balkon Europas“, weil sich von hier aus eindrucksvolle Ausblicke über die Elbe, die gegenüberliegende Neustädter Uferzone und die Silhouette von Dresden bieten. Die elegante Stützmauer, die Treppenanlage vom Schlossplatz hoch zur Terrasse sowie die Museen und Gebäude entlang des Geländes machen die Brühlsche Terrasse zu einem idealen Ort, um das urbane Flair und die barocke Stadtgeschichte von Dresden in einem Spaziergang zu erleben.

Adresse: Georg-Treu-Platz 1, 01067 Dresden

Bruehlsche Terrasse

Japanische Palais

Japanische Palais

Barocke Pracht mit fernöstlichem Touch – das Japanische Palais gehört zu den markantesten Bauwerken der Dresdner Neustadt. Ursprünglich um 1715 errichtet und zwischen 1727 und 1733 zu einer repräsentativen Vierflügelanlage umgestaltet, war es einst für die berühmte Porzellansammlung Augusts des Starken vorgesehen.

Die elegante Dachform und asiatisch anmutenden Verzierungen gaben dem Gebäude seinen exotischen Namen. Über dem Portal prangt noch heute die lateinische Inschrift Museum usui publico patens („Museum zur öffentlichen Nutzung offenstehend“) – ein Hinweis darauf, dass das Palais schon im 18. Jahrhundert öffentlich zugänglich war. Heute beherbergt es wechselnde Ausstellungen der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden mit Sonderflächen für ethnologische, natur- und kunstwissenschaftliche Sammlungen und vereint so barocke Architektur mit zeitgemäßer Kultur.

Adresse: Palaispl. 11, 01097 Dresden

Neumarkt

Im Herzen der Dresdner Altstadt liegt der Neumarkt – ein Ort, an dem Geschichte, Wiederaufbau und Lebensfreude aufeinandertreffen. Ursprünglich war der Platz im Mittelalter ein zentraler Handels- und Marktplatz, seine größte Bedeutung erhielt er jedoch im Barock, als hier prachtvolle Bürgerhäuser und Palais entstanden. Nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg blieb lange nur ein Trümmerfeld zurück, doch mit dem Wiederaufbau der Frauenkirche begann auch die Wiedergeburt des gesamten Viertels.

Heute zeigt sich der Neumarkt wieder im Glanz vergangener Zeiten: Rund um die imposante Frauenkirche entstanden rekonstruierte barocke Fassaden, liebevoll restaurierte Bürgerhäuser und Palaisbauten sowie lebendige Straßenzüge mit Cafés, Boutiquen und Restaurants, die den Platz mit modernem Flair erfüllen. Auch das Coselpalais und das Johanneum – einst herzogliche Residenz und heute Teil der Verkehrsmuseen Dresden – prägen die Umgebung und verleihen dem Platz zusätzlichen Charme.

Tipp: Diese Tour bringt dir den Neumarkt auf eine ganz neue Weise näher – mit einem geführten Spaziergang durch Dresdens Herz und dem Besuch im Stadtmuseum Dresden, wo verborgene Geschichten der Stadt lebendig werden. Dein Guide zeigt dir Ecken, die man alleine leicht übersieht – und mit dem Museumszugang tauchst du vertieft in Alltag, Architektur und Wandel der Stadt ein.

Powered by GetYourGuide
Neumarkt Dresden

Große Garten Dresden

Grosser Garten Dresden

Mitten in Dresden erstreckt sich der Große Garten Dresden: Eine ausgedehnte Grünanlage mit barocker Herkunft, die sich über rund 1,8 Quadratkilometer ausdehnt und seit dem Jahr 1676 angelegt wurde.

Im Zentrum findest du das Sommerpalais aus dem 17. Jahrhundert, umgeben von Alleen, Wiesen und Seen – ein barocker Blickfang im Grün. Für Familien und Erholungssuchende bietet der Park zahlreiche Highlights: Da ist die seit 1950 verkehrende Dresdner Parkeisenbahn, die auf mehreren Kilometern durch den Park fährt sowie ein Zoo und ein Botanischer Garten, die beide an die Anlage angrenzen.

Ein besonderes Kleinod ist das Puppentheater Sonnenhäusel, das seit 1955 im Grünen liegt und bis heute mit liebevollen Inszenierungen Kinder wie Erwachsene unterhält. Kunstbegeisterte finden indes etliche Skulpturen wie etwa den Milon von Kroton. Der Große Garten ist damit ein grünes Herzstück Dresdens, welches vor allem bei schönem Wetter einen Besuch wert ist.

Adresse: Hauptallee 10, 01219 Dresden

Highlights in der Umgebung von Dresden


Powered by GetYourGuide